Füllt das Spielfeld mit Leben (Diaschau weiter unten)
so waren die Worte des NFV Kreis Vorsitzenden Franz Koryciak an die Schülerinnen und Schüler
des Max-Planck-Gymnasium, verbunden mit der Hermann-Allmers Grundschule. Seit Anfang Oktober können die Jungs und Mädchen des Max-Planck-Gymnasium in Verbindung mit der Hermann-Allmers Grundschule und in Kooperation mit dem Verein Delmenhorster TB auf einem modernen und sicheren Mini-Spielfeld dem Fußball hinterher jagen. Ein vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) finanzierter Kunstrasenplatz wurde heute im Beisein von Schulleiterin Fitsch-Saucke, Bürgermeister Hermann Thölstedt, Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes Herbert Lange, Franz Koryciak, Vorsitzender des Fußballkreises Delmenhorst, und den Vorsitzenden Erich Meenken, vom Delmenhorster TB, auf dem Gelände des Max-Planck-Gymnasium, Außenstelle Berliner Str. in Delmenhorst eröffnet. Das 13 mal 20 Meter große Kleinspielfeld, das mit einem Kunststoffrasen der neuesten Generation beschichtet und zwecks der Reduzierung der Lärmwerte und des Schutzes von Vandalismus von einem Bandensystem umzäunt wird, steht den Kindern und Jugendlichen ab sofort zur Verfügung.
„Mit dem Bau von 1.000 Mini-Spielfeldern bei einem Finanzierungsaufwand von rund 25 Millionen Euro will der DFB allen Menschen in Deutschland Dankeschön sagen, die dazu beigetragen haben, dass die WM 2006 ein großer Erfolg wurde“, sagt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. „Wir wollen die Kinder in den Schulen unterstützen, indem wir mehr Bewegungsmöglichkeiten schaffen und unsern Beitrag leisten, dass mehr Jungs und Mädchen Fußball spielen können. Schließlich wollen wir die Verbindung zwischen Schule und Verein festigen.“
Eine Kooperation zwischen Fußballverein Delmenhorster TB und dem Max-Planck-Gymnasium sowie der Hermann-Allmers Grundschule begleitet auch die zukünftigen Aktivitäten auf dem neu eröffneten Mini-Spielfeld in Delmenhorst.
Ein Beschluss des DFB-Präsidiums hatte das attraktive Projekt Anfang 2007 angestoßen. Mehr als 5.000 Bewerbungen gingen in dem von August bis November 2007 geöffneten Online-Portal auf www.dfb.de ein. Die Entscheidung über den Bau der Mini-Spielfelder wurde anhand eines Schlüssels für die 21 Landesverbände getroffen.
Beim Bau des Spielfeldes hat der DFB und der Grundstückseigentümer eng zusammen gearbeitet, wobei der DFB alle zu erbringenden Leistungen oberhalb des aufbereiteten Grundstücks finanziert.
Neben der Schaffung weiterer Bewegungsmöglichkeiten und der Unterstützung der Fußball-Vereine verfolgt der DFB mit dem Bau der 1.000 Fußballplätze, größtenteils auf Schulgeländen, auch zwei weitere Ziele: die Förderung der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund und die Förderung des Mädchenfußballs.